Netzwerke von Kinderdorf-Familien im urbanen Raum

 

Thema:

Im Mittelpunkt stehen die soziale Integration und Vernetzung von Kinder- und Jugendlichen eines stationären Umfelds (Kinderdorf-Familien) im urbanen Raum. Leitende Fragen dazu sind

  • Wie erschließen sich die Kinder und Jugendlichen ihre Lebensräume?
  • Wie gestaltet sich die Integration der Kinderdorffamilien in das urbane soziale Umfeld, welche hilfreichen und hinderlichen Faktoren lassen sich eruieren?
  • Wie sehen die sozialen Bezüge der Kinder in den Bereichen Peers, Herkunftsfamilie und Kinderdorfsystem tatsächlich aus (Kontinuitäten, Brüche, Entwicklungen)?
  • Wie wird die Integration der einzelnen Kinderdorffamilien in den gemeinsamen Kontext der Einrichtung in Berlin-Moabit bewerkstelligt?
  • Über welche Vernetzung im Quartier verfügen die einzelnen Fachkräfte und welche Potenziale ergeben sich daraus für ihre Arbeit in den Familien?

Um die Ermöglichungsstrukturen und auch Grenzen des urbanen Raums besser heraus arbeiten zu können, findet ein Vergleich mit den klassischen, nicht-urbanen Strukturen statt.

 

Vorgehen:

  • Qualitative Interviews mit Kindern und Jugendlichen zu zwei Zeitpunkten
  • Netzwerkanalysen mit Kindern und Jugendlichen zu zwei Zeitpunkten
  • Netzwerkanalysen mit den Bezugserziehern der Kinder und Jugendlichen
  • Qualitative Interviews mit Peers und sozialräumliche Analysen
  • Analyse der professionellen Netzwerke der Fachkräfte
 

Auftraggeber:

SPI des SOS Kinderdorf e. V.

 

Team:

Dr. Florian Straus (Leitung), Dr. Renate Höfer, Angela Wernberger
Martin Schmidt, Silke Heilland