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guetesiegel

Das Institut für Praxisforschung und Projektberatung München ist ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut.

Wir begleiten, beraten und beforschen seit vier Jahrzehnten Einrichtungen, Programme und Projekte im Bereich der psychosozialen Versorgung.

Informieren Sie sich über Aktuelles aus dem IPP, über unsere drei Geschäftsbereiche Praxisforschung, Projektberatung, Grundlagenforschung und unsere Publikationen, viele davon zum freien Download.



 

Aufarbeitung der Causa F. im AKJP Heidelberg – Wissenschaftler*innen suchen Betroffene

Wir suchen ehemalige Patient*innen des AKJP Heidelberg, die von Dr. F. in den Jahren 1973 bis 1993 sexualisierte Grenzverletzungen oder sexualisierte Übergriffe erlebt haben (und/oder deren Eltern) und die bereit sind, über ihre Erfahrungen mit uns zu sprechen. Wir bitten auch ehemalige Ausbildungskandidat*innen, die von Dr. F. in sexuelle Beziehungen verstrickt wurden, sich bei uns zu melden. Sie können sich entweder über die E-Mail-Adresse Heidelberg@ipp-muenchen.de oder telefonisch unter der Nummer 089/5435977-4 (Frau Dill) an uns wenden. Bei der Meldung per E-Mail bitten wir um die Angabe des Namens und einer Telefonnummer. Alle Angaben und Daten werden streng vertraulich behandelt und nach Abschluss der Studie gelöscht. (02.06.2020)

  

Veröffentlichung:

Auf der Basis von 64 Interviews (davon 36 mit ehemaligen Schüler*innen) hat das IPP eine sozialpsychologisch fundierte Untersuchung zur Entstehung und Aufrechterhaltung sexualisierter Gewalt gegen Schülerinnen und Schüler der Odenwaldschule v.a. in den 1970er und 1980er Jahren durchgeführt. Dabei werden unter anderem die historischen Entwicklungen, die zum „System Gerold Becker“ führten, strukturelle Komponenten innerhalb und außerhalb der Odenwaldschule und die Folgen für die Betroffenen einer genaueren Analyse unterzogen. Die Studie ist nun als Buch erschienen:

Keupp, H./Mosser, P./Busch, B./Hackenschmied, G./Straus, F. (2019). Die Odenwaldschule als Leuchtturm der Reformpädagogik und als Ort sexualisierter Gewalt. Eine sozialpsychologische Perspektive. Wiesbaden: Springer.