Evaluation des Projekts STREET COLLEGE

 

Thema:

Mit dem Projekt STREET COLLEGE hat es sich der Berliner Verein Gangway zum Ziel gesetzt Jugendlichen und junge Erwachsenen einen alternativen, niedrigschwelligen Zugang zu (kultureller) Bildung zu ermöglichen. Die individuellen Stärken und Begabungen der jungen Menschen stehen bei dem bedarfs- und ressourcenorientierten Ansatz im Vordergrund. Zur Förderung dieser stehen ihnen Dozent*innen aus verschiedensten Fachbereichen sowie Lernbegleiter*innen zur Seite, wobei die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Lernziele und –wege selbst bestimmen. Neben Freiwilligkeit und Eigenverantwortung setzt STREET COLLEGE im Sinne eines lebensweltorientierten Konzepts zudem auf kollaboratives Lernen.

 

Vorgehen:

Die Evaluation des Projekts STREET COLLEGE besteht aus einer Kombination von Selbst- und Fremdevaluation. In ihr werden quantitative und qualitative Methoden kombiniert. Entsprechend der offenen Struktur des Projekts wird mit einem entwicklungsoffenen Design gearbeitet.
Die Evaluation des Projekts findet auf drei Untersuchungsebenen statt:

• Das Projekt STREET COLLEGE. Das Projekt baut auf Vorerfahrungen des Trägervereins auf. Neu etabliert wird nun ein Team an Koordinator*innen, das in einer ebenfalls neu geschaffenen räumlich-konzeptionellen Struktur fortlaufend geeignete Angebote entwickelt.
• Die Jugendlichen/jungen Erwachsenen, die für eine Teilnahme motiviert werden. Im Mittelpunkt steht deren biographische und bildungsbezogene (Weiter-)Entwicklung.
• Die Stakeholder, die als verlässliche und innovationsoffene Wegbegleiter und Ermöglicher zu verstehen sind.

Wie bereits im Rahmen diverser Studien mit verschiedenen Gruppen benachteiligter Jugendlichen wird auch bei der Evaluation des Projekts STREET COLLEGE mit dem Konzept der Handlungsbefähigung gearbeitet.

 

Auftraggeber:

GANGWAY e.V. – Verein für Straßensozialarbeit (Projektträger)

 

Team:

Dr. Florian Straus, Dr. Renate Höfer, Kathrin Weinhandl

 

Laufzeit:

April 2019 – September 2021