Dr. Peter Mosser

 

Tel.: 089-5435977-5

E-Mail: mosser@ipp-muenchen.de

Dr. phil, Dipl.-Psychologe; Systemischer Therapeut, Traumatherapeut, Supervisor.

Kurzvita:

  • Seit 1999 Mitarbeiter von kibs in München [Arbeit mit Jungen und jungen Männern (< 27 J.), die Opfer sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt geworden sind].
  • Mitglied des von der deutschen Bundesregierung einberufenen Runden Tisches „Kindesmissbrauch“ (2010/2011),
  • Mitarbeit an Forschungsprojekten zum Thema sexualisierte Gewalt (u.a. Studie des Deutschen Jugendinstituts: „Sexuelle Gewalt in Institutionen“)
  • Seit 2011 wissenschaftliche Tätigkeit am IPP München [Studien zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und Misshandlung in Institutionen (Kloster Ettal, Stift Kremsmünster, Odenwaldschule, Bistum Hildesheim, Heime in Bayern)];
  • Praxis- und Forschungstätigkeit zu Prävention von (sexualisierter) Gewalt in pädagogischen Institutionen (PräviKIBS, IPSE)

Veröffentlichungen (Auswahl):

  • Mosser, P. (2019). „Wie im Kloster“ – Strukturell-psychologische Äquivalenzen der Odenwaldschule mit katholischen Klosterinternaten als Risikobedingungen für sexualisierte Gewalt. In: E. Glaser/R. Mayer/A. Retkowski (Hrsg.): Sexualisierte Gewalt in schulischen Einrichtungen. Analysen und Konsequenzen für pädagogische Forschung, Ausbildung und Praxis. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. (im Erscheinen).
  • Mosser, P. (2019). Auswirkungen sexualisierter Gewalt – Grundzüge einer sozialwissenschaftlichen Theorie unter einer bewältigungsorientierten Perspektive. In: G. Stecklina und J. Wienforth (Hg.): Lebensbewältigung. Perspektiven für die Praxis Sozialer Arbeit. Weinheim, Basel: Beltz Juventa (Übergangs- und Bewältigungsforschung). (im Erscheinen)
  • Mosser, P./Hackenschmied, G. (2019). Organisationsspezifische Risiken für sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche am Beispiel des Bistums Hildesheim In: C. Bowe-Träger/J. Gebrande (Hrsg.): Sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch in der katholischen Kirche. Hildesheim: Olms-Verlag.
  • Mosser, P. (2019). Flucht – Trauma – Abschiebung: Der Umgang mit geflüchteten Menschen als Manifestation verschränkter Disziplinlogiken. Forum Gemeindepsychologie, 24 (1). Verfügbar unter: http://www.gemeindepsychologie.de/169.html
  • Mosser, P. (2019). Liebe als Alibi. Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Bildungsinstitutionen. In: N.M. Köffler/P. Steinmair-Pösel/T. Sojer/P. Stöger (Hrsg.): Bildung und Liebe. Interdisziplinäre Perspektiven. Bielefeld: transcript, S. 177-201.
  • Mosser, P., Dill, H., Hackenschmied, G., Straus, F. (2018). Heimkinder zwischen 1949 und 1975 und die Beratungs- und Unterstützungsarbeit der bayerischen Anlaufstelle (im Rahmen des Fonds Heimerziehung). Verfügbar unter: http://www.ipp-muenchen.de/texte/IPP_2018_ABS_Studie_AP_13.pdf
  • Keupp, H., Mosser, P., Busch, B., Hackenschmied, G. & Straus, F. (2018). Die Odenwaldschule als Leuchtturm der Reformpädagogik und als Ort sexualisierter Gewalt. Eine sozialpsychologische Perspektive. Wiesbaden: VS.
  • Mosser, P. (2018). Zugänge zu Hilfen vor dem Hintergrund des Labeling als „Betroffener“ vs. „Täter“ infolge sexuell übergriffigen Verhaltens im innerfamiliären Kontext. In: E. Klees/T. Kettritz (Hrsg.): Sexualisierte Gewalt durch Geschwister. Lengerich: Pabst Science Publishers, S. 125-140.
  • Mosser, P. (2018). Folgen und Nachwirkungen sexualisierter Gewalt. In: A. Retkowski,/A. Treibel/E. Tuider (Hrsg.): Handbuch sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte. Weinheim: Beltz/Juventa, S. 822-831.
  • Mosser, P. (2018). Die Rolle von Jugendämtern, Ermittlungsbehörden und spezialisierten Beratungsstellen bei der Aufdeckung sexualisierter Gewalt. In: A. Retkowski,/A. Treibel/E. Tuider (Hrsg.): Handbuch sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte. Weinheim: Beltz/Juventa, S. 736-744.
  • Expertise im Auftrag des IzKK: „Sexuell grenzverletzende Kinder – Praxisansätze und ihre empirischen Grundlagen“ (2012)