Interkulturelle Stadtteilentwicklung (IKUS): Konzeption für neue Formen der Partizipation - Startphase 2000-02 (abgeschlossen)

 

Thema:

Die kulturelle Vielfalt führt im Zusammenleben der verschiedenen Kulturen häufig auch zu Missverständnissen und Konflikten. Es fehlen oft gezielte Anstrengungen, die verschiedenen ethnischen und nationalen Gruppen, MigrantInnen und Deutsche, miteinander ins Gespräch zu bringen und sie zu ermutigen, sich als StadtteilbewohnerInnen für ihre Belange und ihr Lebensumfeld zu interessieren. In einem Münchner Stadtteil (Hasenbergl) sollen exemplarisch neue Formen der Partizipation erprobt werden. Besondere Bedeutung hat dabei die Interkulturalität und Offenheit des Konzeptes. Ansprechpartner sind prinzipiell alle BewohnerInnen dieses Stadtteils. Offenheit heißt, dass keine Projekte oder Ziele vorgegeben werden. Leitgedanke des Projektes ist, Empowerment praktisch zu machen.

 

Vorgehen:

Recherchen und Dialoge im Stadtteil. Workshops, Hilfestellung bei Aktionen.

 

Auftraggeber:

Landeshauptstadt München, Direktorium, Stelle für interkulturelle Zusammenarbeit

 

Kooperationspartner:

Landeshauptstadt München (Planungsreferat im Rahmen des Programms “Soziale Stadt”)

 

Team:

Florian Straus (Projektleitung), Helga Dill (Koordination), Trudi Forster

 

Publikationen:

  • “About us” (2002) ist ein 15minütiges Video, das SchülerInnen der Erich-Kästner-Realschule über sich und ihren Alltag im Hasenbergl gedreht haben. Unterstützt wurden sie dabei von Helga Dill/IPP.
  • Dill, Helga (2003). Interkulturelle Stadtteilentwicklung im Hasenbergl. Dokumentation der Projekt-Startphase. Zu beziehen über: Landeshauptstadt München, Stelle für interkulturelle Zusammenarbeit.