Netzwerkanalyse Soziale Stadt Rosenheim

 

Thema:

Die Bedeutung von Netzwerken sowohl für Individuen, als auch Gemeinwesen, wird zunehmend erkannt. In vielen öffentlichen Programmen ist die Bildung und Förderung von Netzwerken mittlerweile wesentlicher Bestandteil. Hintergrund dieser Förderung ist zum einen die Sorge um einen Rückgang gemeinschaftlicher Netze. Zum anderen werden Netzwerke auf Grund ihres hohen kreativen und unbürokratischen Potentials interessant.

Die Soziale Stadt Rosenheim sieht in funktionierenden Netzwerken zwischen den Bürgern, zwischen den Institutionen und zwischen Bügerinnen und Institutionen die Grundlage für eine funktionierende Stadt. Durch den gezielten Aufbau solcher Netzwerke soll die Wirkung der Sozialen Stadt in den Handlungsfeldern Beschäftigung, Bildung, Familie und Integration/Migration nachhaltig gesichert werden.

 

Vorgehen:

Auftrag des IPP ist es, fünf Netzwerke der Sozialen Stadt Rosenheim zu evaluieren. Diese sind in den Bereichen

  • sprachliche Bildung
  • Bildungsunterstützung
  • Unterstützung von sozial benachteiligten (MigrantInnen)Familien in der Kinderbetreuung
  • bürgerschaftliches Engagement entstanden.

Anhand von Netzwerkanalysen soll u. a. den Fragen nachgegangen werden,

  • welche Strukturen sich bislang in den Netzwerken entwickelt haben und welche Entwicklungen diesbezüglich noch möglich sind,
  • wie funktional diese Strukturen hinsichtlich der anvisierten Ziele sind, und welche Potentiale die Netzwerke enthalten,
  • wie die Einbindung unterschiedlicher Akteure gelingt (Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmung und Institutionen, usw.) und welche Rolle dabei die Koordinationsfunktion spielt.

Die Netzwerkanalyse wird in einer Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden der Sozialforschung durchgeführt. Die Netzwerkstruktur wird mittels einer Netzwerkkarte erhoben.

  

Team:

Dr. Florian Straus, Angela Wernberger (Dipl.-Soz.päd., cand. soc.)