Implementierung von Regionalbeauftragten für Demokratie und Toleranz an den bayrischen Schulberatungsstellen

 

Thema:

„Wir dürfen den politisch Radikalen keine Chance geben“. Mit dieser Zielsetzung hat der Freistaat Bayern beschlossen, an neun staatlichen Schulberatungsstellen „Regionalbeauftragte für Demokratie und Toleranz“ einzustellen. Diese sollen landesweit Schüler, Eltern und Lehrkräfte bei der Präventionsarbeit vor allem gegen extremistische Strömungen unterstützen. Im Mittelpunkt steht dabei aktuell der Rechtsextremismus.

Der Auftrag der Regionalbeauftragten ist sozialpsychologisch fundiert. Sie sind von der Ausbildung her Schulpsychologen und Lehrkräfte und sollen als Ansprechpartner vor allem für Lehrer, Schüler und Eltern dienen.

 

Vorgehen:

Ziel der Begleitung ist es, die Landeszentrale für politische Bildung beim Implementierungsprozess durch folgende Leistungen zu unterstützen:

  • Entwicklung eines fachlichen Profils der Maßnahme
  • wissenschaftlich fundierte Bewertung der Erfolge der Maßnahme
  • und bei der Aufgabe einer kontinuierlichen Berichterstattung.

Die Begleitung des IPP besteht dabei aus Beratungs-, Coaching- und Fortbildungsleistungen, sowie aus Recherchen, Befragungen und Interviews.

 

Auftraggeber:

Landeszentrale für politische Bildung / Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

 

Team:

Prof. Dr. Heiner Keupp, Dr. Florian Straus