Weiterentwicklung der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (AJS)

 

Thema:

Die LAG Jugendsozialarbeit verfolgt das Ziel der nachhaltigen Eingliederung junger Menschen mit sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen. Sie wirkt zur Erreichung dieser Zielsetzung eng mit dem StMAS zusammen.
Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen hat die LAG Jugendsozialarbeit beschlossen, sich intensiv mit Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Öffnung von Jugendsozialarbeit für neue Zugangswege zur Zielgruppe nach § 13 SGB VIII zu beschäftigen. Dazu wurde ein Projektverbund von LAG Jugendsozialarbeit mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg und dem IPP gebildet.
Im Mittelpunkt des Teilprojekts des IPP stehen drei Fragen:

  • Wie kann man die niedrigschwelligen Angebote in der AJS ausbauen?
  • Wie kann man unter den veränderten Arbeitsmarktbedingungen die Kooperation mit der Wirtschaft / den Betrieben intensivieren? Bietet das Modell der „Assistierten Ausbildung“ hier interessante Chancen?
  • Welche der differenzierten Angebote in der AJS unterstützen junge Erwachsene bei der Entwicklung jener Fähigkeiten, die sie anschließend für ein möglichst selbstbestimmtes Leben benötigen (Handlungsbefähigung / Capabilities).

Alle drei Fragen werden in eigenen Projektmodulen bearbeitet.

 

Vorgehen:

  • Qualitative Interviews mit Hauptamtlichen der Betriebe und Einrichtungen der AJS, qualitative Fallstudien und Workshops,
  • Quantitative Längsschnittbefragungen (2013-2015) von über 300 Zielgruppenbeschäftigten in den Betrieben/Einrichtungen,
  • Qualitative Interviews mit Betrieben, IHK und Handwerkskammern zur Beschäftigung von benachteiligten Jugendlichen.
 

Auftraggeber:

LAG Jugendsozialarbeit (Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration)

 

Team:

Dr. Florian Straus (Leitung), Dr. Silke Heiland, Dr. Renate Höfer, Dipl.-Psych. Wolfgang Gmür, Dipl.-Psych. Gerhard Hackenschmied