ELTERNTALK - Vertiefte Wirkungsanalyse 2018/19/20 - Dritte wissenschaftliche Begleitstudie

 
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Thema:

ELTERNTALK wird bereits seit 15 Jahren vom IPP begleitet und evaluiert. Zum einen gibt es die jährlichen Kurzevaluationen und zum anderen die – in einem größeren Abstand stattfindenden – ausführlicheren Evaluationen. Letztere haben das Ziel insbesondere die Effekte bzw. Wirkungen des ELTERNTALKs zu erheben. Bislang wurden zwei ausführliche Evaluationen durchgeführt:

  • die erste wissenschaftliche Begleitstudie fand nach der Pilotphase zwischen 2003-04 statt. Dort wurden das Grundkonstrukt und die Akzeptanz bei den Eltern qualitativ evaluiert,
  • die zweite wissenschaftliche Begleitstudie fand 2010-11 statt. Im Mittelpunkt standen die Themen Netzwerkbildung, Nachhaltigkeit und Innovationspotenzial des ELTERNTALKs.

Im Mittelpunkt der dritten wissenschaftlichen Begleitstudie stehen nun Eltern mit einer längeren Talkerfahrung und die Frage welchen Nutzen sie für sich und ihre Rolle als Mutter/Vater aus der wiederholten Nutzung des ELTERNTALKS ziehen konnten. Für die Analyse nutzen wir drei konzeptionelle Ansätze: Die Perspektive der Lebensbewältigung, die Wirkungsperspektive und die Netzwerkperspektive.

 

Vorgehen:

Die Evaluation orientiert sich an einem Mixed-Methods Ansatz, bei dem der Kern der Evaluation die qualitativen Interviews bilden, die durch eine quantitative Befragung der teilnehmenden Eltern ergänzt werden. Um Eltern mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen einbeziehen zu können, werden die Fragebögen in mehrere Sprachen übersetzt und die Interviews in mehreren Sprachen durchgeführt. Zusätzlich zur Perspektive der Eltern sind Interviews bzw. Gruppendiskussionen mit Moderator*innen geplant.

Am Ende der empirischen Phase steht ein Auswertungsworkshop, der mit beteiligten Regionalbeauftragten, Moderator*innen und Mitarbeiter*innen aus der AJ/ELTERNTALK die Ergebnisse diskutiert und mögliche Empfehlungen erarbeitet.

Zum 20-jährigen Jubiläum von ELTERNTALK im Jahr 2021 werden die Ergebnisse der dritten wissenschaftlichen Begleitstudie vorgestellt.

 

Auftraggeber:

Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., gefördert mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Sozialordnung, Familien und Frauen

 

Team:

Dr. Florian Straus (Projektleitung), Dr. Renate Höfer, Helga Dill und Kathrin Weinhandl (Projektkoordination)

 

Laufzeit:

2018 – 2020